Person

Klaus Heid (*1958 in Karlsruhe)
Autor, Künstler, Kurator, Moderator, Arzt i.R.

BIOGRAFISCHES
Nach dem Abitur 1976 in Stuttgart studierte Klaus Heid an der Universität Hamburg und der Ruhr Universität Bochum Medizin. Die Approbation als Arzt erhielt er 1986 und arbeitete als Allgemeinmediziner. Seit 1985 zeigt er seine Kunst in zahlreichen Ausstellungen, kuratiert und moderiert Vortrags- und Diskussionsreihen. 2006 baute Heid das Pressereferat der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) auf und leitete es bis 2010. Seit 2022 engagiert sich Klaus Heid ehrenamtlich beim Klimabündnis Karlsruhe. Seit 2023 schreibt er Bühnen- und Poetry-Stücke zu zeitaktuellen gesellschaftlichen Themen wie Erderhitzung und Männergewalt. Klaus Heid ist verheiratet und lebt mit seiner Frau in Karlsruhe.

BIBLIOGRAFIE
1986 Klaus Heid „Malerei“, Dortmund, Selbstverlag (vergriffen). 1988 Klaus Heid „Platonov“, Schauspielhaus Dortmund. 1990 Klaus Heid „Ruhrskulptur“, Dortmund, Hattingen. 1997 Klaus Heid „Khuza. Ein Mythos aus Sibirien“, Heidelberger Kunstverein (vergriffen). 1998 Klaus Heid „Artur Kling. Leben und Werk“, Galerie Heinrich Schmidt, Grenzach-Wyhlen (vergriffen). 2000 Klaus Heid „Heilkunst. Risiken und Nebenwirkungen des Kunstbetriebs“, Martin Schmitz Verlag, Berlin. 2000 Klaus Heid „Khuza. Der Mythos – Die Debatte“, Badisches Landesmuseum Karlsruhe (vergriffen). 2000 Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Prestel Museumsführer, Prestel Verlag. 2000 „Zukunft der Zeit“, Karlsruher Gespräche, Interfakultatives Institut für Angewandte Kulturwissenschaft Universität Karlsruhe (TH). 2002 Die Weissenhofer „quattro stazioni“, Edition Hospitalhof, Stuttgart. 2003 Klaus Heid, Ruediger John (Hg.) „Transfer: Kunst Wirtschaft Wissenschaft“, [sic!]-Verlag Baden-Baden (vergriffen). 2003 Kunststiftung Baden-Württemberg „Der silberne Schnitt – 25 Jahre Kunststiftung Baden-Württemberg“, Stuttgart; Kunstforum International, Bd. 160, 2002, Essen und Trinken II, Gesundheit. 2004 Adriane Lindemann „Karlsruher Köpfe. Menschen, die man in Karlsruhe kennt“, Info Verlag. 2004 Joachim Kettel, IGBK, in Kooperation mit Landesakademie Schloss Rotenfels (Hg.), „Künstlerische Bildung nach Pisa. Neue Wege zwischen Kunst und Bildung“, Athena-Verlag, Oberhausen. 2004 Johannes M. Hedinger, Marcus Gossolt (Hg.) „Kunst, öffentlicher Raum, Identität. Mocmoc, das ungeliebte Denkmal“, Niggli Publisher, Sulgen/Zürich. 2006 „Dialog - Zeitgenössische Kunst im historischen Kontext“, Bestandskatalog des Badischen Landesmuseums Karlsruhe. 2006 Elisabeth Schweeger (Hg.) „Flucht Punkt Kunst“, schauspielfrankfurt, belleville Verlag München. 2010 Claudia Pohl „Irrwege zur Mitte – Einige Arbeiten von Klaus Heid und die Khuza-Debatte“, Kunstforum International Bd. 202 Fiktion der Kunst der Fiktion. 2010 Walter Delabar, Frauke Schlieckau (Hg.): „Bluescreen. Visionen, Träume, Albträume und Reflexionen des Phantastischen und Utopischen“, Juni Magazin für Literatur und Kultur Nr. 43-44, Aisthesis Verlag, Bielefeld. 2017 Klaus Heid „Wohlfühl-Darm“, Trias-Verlag, Stuttgart. 2023 Claudia Geringer und Ernst Strouhal „Die Phantome des Ingenieur Berdach – Medienkritik und Satire“, Edition Konturen, Wien. 2024 Elisabeth Schraut (Hg.) Harald Siebenmorgen MuseumsMensch“, Verlagshaus J.S. Klotz. 2024 Jana Luisa Aulenkamp (Hg.) | Thomas Hopfe (Hg.) Toolbook Ärztin:Arzt. Alles, was du unbedingt noch wissen solltest, im Studium aber nie erwähnt wurde“, MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin. 2025 Stefan N. Willich (Hrsg.) Kunst und Medizin“, MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin.

AUSSTELLUNGEN, SYMPOSIEN, VORTRÄGE, BÜHNE
1985 „Jour fixe“, Dortmunder Kunstverein. 1986 „Arbeiten 1984-86“, Dortmund. 1988 „Platonov“, Schauspielhaus Dortmund. 1989 „Disegni“, Goethe-Institut Neapel. 1990 „Von Bonzen und Bäumen“, Künstlerhaus Dortmund; „Ruhrskulptur: Heinz Wieck“, Hattingen; 1991 „Ida-Gerhardi-Preis ´92“, Städtische Galerie Lüdenscheid. 1992 „Ruhrskulptur: IGADiM“, Dortmund; „Kupfer.Birke.Erde.Blei“, Galerie Kunststück, Hamburg; „Natur und Kunst“, Symposium Müritz-Nationalpark. 1993 „Kulturkarawane“, Sonderzug der Transsibirischen Eisenbahn, Moskau, Kirow, Jekaterinburg, Omsk, Irkutsk, Ulan Bator; „Farbe und Raum“, Lenin-Museum Moskau. 1994 „Projectus“, Kommunale Galerie Moskau; „Über die Sonne“, Orgelfabrik Karlsruhe-Durlach; „Jätzt“, Badischer Kunstverein Karlsruhe; Art Cologne, Galerie Rottloff; „Gästezimmer“, Badischer Kunstverein Karlsruhe. 1995 „Das Baikal-Projekt“, Symposium Baikalsee, Russland; „Khuza“, Warteck pp, Basel; Art Cologne, Galerie Rottloff; „365 Zeichnungen“, Galerie Rottloff, Karlsruhe. 1996 „Khuza“, Kunstmuseum Singen; „un-frieden. sabotage von wirklichkeiten“, Kunstverein/Kunsthaus Hamburg; „366 Zeichnungen“, Kunstverein Hattingen/Ruhr. 1997 „Khuza“, Heidelberger Kunstverein; „Khuza“, Künstlerhaus Stuttgart; „Khuza“, Video- und Kunst-Archiv spiegel, Lothringer Straße, München; „Magazin“, Kunstverein Siegen; „L´art prend la rue“, Symposium Metz, Frankreich; „Le Vent des Forêts“, Symposium Lahaymeix, Frankreich; „1. Dortmunder Kunstsupermarkt“, Künstlerhaus Dortmund. 1998 „Artur Kling. Leben und Werk“, Galerie Heinrich Schmidt, Grenzach-Wyhlen; „Khuza“, Adelhausermuseum für Völkerkunde (heute: Museum Natur und Mensch), Freiburg; „Bonanza ´71“, Förderkoje, Berlin; „Archiv X“, O.K Centrum für Gegenwartskunst, A-Linz; „Downtown“, Württembergischer Kunstverein Stuttgart; „Schwarz Rot Gold“, Badisches Landesmuseum Karlsruhe. 1999 „Kampagne.3000“, Badischer Kunstverein Karlsruhe; „minutes only“, Orgelfabrik Karlsruhe-Durlach; „Utopia“, Symposium, Universität Karlsruhe; 20. Wanderausstellung der Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg; „Aus nächster Ferne - Medienkunst“, Neue Galerie Landshut; „Jahrhundertwenden“, Badisches Landesmuseum Karlsruhe; „Khuza“, Kunstverein Ludwigsburg, Volkshochschule Landshut. 2000 „7 Hügel. Bilder und Zeichen des 21. Jahrhunderts“, Martin-Gropius-Bau, Berlin; „Klär-Anlage“, Städtisches Kunstmuseum Singen; „WorkOut - Projekt Zukunft“, Städtische Galerie Böblingen; „multiple existenzen“, Symposium Bauhaus Universität, Weimar; „Heilkunst“, Kunststiftung Baden-Württemberg, Stuttgart; „Khuza“, Badisches Landesmuseum Karlsruhe; Übersee-Symposium, Romanshorn, Schweiz. 2001 „VIA“, Badisches Landesmuseum Karlsruhe; „Artvictims featuring Camillo Torrone“, Förderkoje Berlin; „Heilkunst“, Museum Weserburg Bremen, Kunsthochschule Basel, Kunstakademie Karlsruhe; „Authentizität - wahrhaft untauglich?“, Kartause Ittingen, Kunstmuseum des Kantons Thurgau (Schweiz). 2002 „Urban Identity. Das FIL-Projekt“, Sommerakademie Filderstadt; „kFP/02“, Künstlerhaus Dortmund; „Der Berg“, Heidelberger Kunstverein; Lehrveranstaltung Suggestofiktion, Universität Lüneburg. 2003 Lehrveranstaltung Suggestofiktion, Universität Lüneburg; „Der silberne Schnitt“, Kunststiftung Baden-Württemberg und Württembergischer Kunstverein Stuttgart; „Mapping Blind Spaces“, ZKM Museum für Neue Kunst, Karlsruhe; „Transferkunst. Kunst Wirtschaft Wissenschaft“, Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin; „Transferkunst. Kunst Wirtschaft Wissenschaft“, Unternehmen Mitte, Basel. 2004 „MehrWert“, Badischer Kunstverein Karlsruhe; „Mit Recht. Karlsruhe“, Partner2010; „Arts and Business“, Symposium Wolfsberg Arts Forum, Schweiz; „Das Petzi-Syndrom“, Kunstverein Neuhausen. 2005 „KIK – Kunst im Kopf“, Symposium E-Werk Freiburg. 2006 „Peripherie 3000“, Hartware Medienkunstverein, Dortmund. 2007 „Skulpturenlandschaft“, Osnabrück. 2011 „Staging Documentary“, Lothringer13 Halle, München. 2012 „Kunst- und Wunderkammer revisited“, Neue Galerie Landshut. 2015 „Videodox 2015“, Spiegel-Mediathek, München; „31,2 laufende Meter zur Geschichte des Badischen Kunstvereins“, Badischer Kunstverein Karlsruhe. [2016-2022 Kunstpause] 2023 „reicht.danke“, 7.000 Setzlinge – Szenen für morgen, Badisches Staatstheater Karlsruhe. 2024 „Zukunft ist ab jetzt!“, Umzug in die Zukunft, Karlsruhe. 2025 „Vom Recht auf Zukunft zur Zukunftsweltstadt“, Badisches Staatstheater Karlsruhe. 2025/26 „Klima | Krisen | Utopien“, Kinemathek Karlsruhe. 2026 „Zukunft ist jetzt!“, Tollhaus Karlsruhe; „Zivilisiert Euch!“, Audioinstallation von Jürgen Sihler und Johannes Wenzel, Badischer Kunstverein Karlsruhe.

PREISE UND STIPENDIEN
1997 PP-Qualitätszeichen, Fonds für permanente Provisorien, Basel. 1998 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.

LEHRVERANSTALTUNGEN
Universität Lüneburg, WS 2002/2003: „Die künstlerische Methode der Suggestofiktion“, Lehrveranstaltung 14519, Fachbereich Erziehungswissenschaften. Universität Lüneburg, WS 2003/2004: „Ästhetische Intelligenz am Beispiel der Suggestofiktion“, Lehrveranstaltung 14510, Fachbereich Kulturwissenschaften. Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG), SS 2008: „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“, Transdisziplinäre Veranstaltungen.

VIDEO
1995 „Khuza. Ein Mythos aus Sibirien“, VHS 15 Min. 1997 „WO“, VHS Loop. 1998 „Artur Kling. Ein Forscherleben“, VHS 15 Min.

RADIO
2015 Deutschlandfunk, Hörspiel Hintergrund Kultur FREISTIL, „Geniale Dilettanten. Die Kulturkritik der 'Tödlichen Doris' und die Folgen“. 2020 Deutschlandfunk, „Extreme Meinungen auf dem Sender - Aushalten oder abdrehen?“ Nach Redaktionsschluss – Der Medienpodcast.